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Das Bangkok, Pattaya

Inzwischen sind die Versöhnung und Reformprozesse, die die Königlich Thailändische Regierung initiierte im vergangenen Mai in Bewegung. Am 1. und 9. Januar 2011 kündigte Premierminister Abhisit Vejjajiva ein Bündel von Maßnahmen im Rahmen des Thailand Reformplan zu Fragen im Zusammenhang mit wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten auf der Grundlage der formulierten "Menschen zuerst." Bei dem Ziel, Chancen und Empowerment und Bereitstellung von Wohlfahrt und Sicherheit, insbesondere für diejenigen in den ärmeren Teilen der Gesellschaft und die im informellen Sektor, werden diese Maßnahmen beispielsweise bei folgenden Fragen reicht von der Entwicklung der Lebenshaltungskosten, Kinderbetreuung, Gesundheitswesen, Bildung Alternative, Entwicklung von Fähigkeiten und die Qualität der Lehrer, um den Zugang zu Krediten für Menschen in den informellen Sektor wie Taxifahrer und Straßenhändler, die Bereitstellung von Wohnraum und die Erweiterung des Versorgungsgebiets des Systems der sozialen Sicherheit. Weitere Reformmaßnahmen umgesetzt umfassen ein Programm, damit die Menschen auf kommunaler Ebene einen leichteren Zugang zu Rechtsberatung und weitere Maßnahmen zur Verbrechen, wie Nutzung von
CCTV-Technologie und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der örtlichen Freiwilligen-Adresse verfügen. Die Zusage der Regierung in dieser Hinsicht ist parallel zu den laufenden Arbeiten der nationalen Reformprogramme Ausschuss unternomm
Die täuschende Ruhe von Bangkoken getan, unter Vorsitz des ehemaligen Premierministers Anand Panyarachun, und die nationalen Reformprogramme Versammlung unter dem Vorsitz von Dr. Prawes Wasi.

Fortschritte wurden auch im Hinblick auf politische Reformen und Verfassungsänderung vorgenommen. Am 25. Januar 2011 stimmte der gemeinsamen Sitzung von Repräsentantenhaus und dem Senat zur Annahme in zweiter Lesung vorgeschlagenen Änderungsanträge der Verfassung auf das Wahlsystem für die Mitglieder des Abgeordnetenhauses zu ändern und mehr eindeutig angeben, welche internationalen Abkommen erfordern die Zustimmung des Parlaments. Dies sind zwei der Empfehlungen unterbreitet dem Kabinett durch die Verfassungsreform Committee und den Weg für Abhaltung der nächsten allgemeinen Wahlen zu ebnen. Die dritte und letzte Lesung der Änderungen wird voraussichtlich im Februar 2011 statt.

Sei es wie es kann, kann es weiterhin politische Kundgebungen, die normal in einer demokratischen Gesellschaft sind. Die Königlich Thailändische Regierung legt großen Wert auf die Sicherheit der Bevölkerung, thailändische und ausländische gleichermaßen. In diesem Zusammenhang wird Sicherheitsbehörden die Lage weiter beobachten und Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit sowohl der Öffentlichkeit und die Teilnahme an diesen Versammlungen. Es sollte auch darauf hingewiesen, dass Ausländer noch nie Ziele solcher Aktivitäten werden

Die täuschende Ruhe von Bangkok

Nach der blutigen Niederschlagung der Proteste in Thailand taucht die Opposition unter
für den Augenblick. Sie sitzen da, als würden sie einander nicht kennen.
Zwei Dutzend Rothemden, untergetauchte Protestteilnehmer, die die thailändische Regierung  jetzt Terroristen nennt, sitzen bei Mister Donut, einem amerikanischen Fast-Food-Café,  in der ersten Etage eines großen Einkaufszentrums im Bangkoker Mittelklasse-Stadtteil Ladprao. Die Rothemden dürften wegen des Ausnahmezustands in Bangkok, der Treffen von mehr als fünf Menschen verbietet, eigentlich gar nicht zusammen sein. Deshalb haben sie sich wie normale Gäste an die Café-Tische gesetzt, Rücken an Rücken, ohne sich anzuschauen und antworten auf die Frage, warum sie eigentlich in den letzten zwei Monaten gegen die thailändische Regierung demonstriert haben, bis ihr Protest am vergangenen Mittwoch von der Armee niedergeschlagen wurde.
Für den Ex-Premier Thaksin Shinawatra, der 2006 vom Militär aus dem Amt geputscht wurde und als dessen Anhänger die Rothemden gelten? Oder für die Demokratie?
Da steht ein älterer Mann aus der Gruppe auf, ein Lehrer. Er trägt ein einfaches kariertes Hemd und graue Stoffhosen. »Diese Frage soll nicht einer, wir alle wollen sie beantworten«, sagt er und stellt die Sache zur Abstimmung. Die Rothemden erheben sich von ihren Tischen: ein dicker Busfahrer, ein Reiseführer mit seiner jungen Frau im Minirock, eine ehemalige Ministerialbeamtin mit goldenen Ohrringen, eine Hausfrau, ein Rentner, eine Studentin – alle nacheinander, alle sehr korrekt gekleidet: das ganz normale Mittelschichts-Bangkok. Sie stehen auf und heben ihre Hände für die Demokratie, nicht für Thaksin. Richtig feierlich wirkt das. Sie möchten zeigen, dass ihre Regierung unrecht hat,
wenn sie behauptet, die Rothemden seien gewalttätig und vom Populisten Thaksin manipuliert. Doch hätte ein Polizist bei der Abstimmung im Mister Donut zugeschaut:
Er hätte sie alle wegen Verstoßes gegen das Versammlungsverbot einsperren müssen.

Die politische Systemkrise ist jetzt unsichtbar. Die U-Bahn in Bangkok fährt wieder.
Die Straßen sind aufgeräumt. Die schnell wiedereröffnete Börse, die Demonstranten nach Armeeberichten in Brand gesteckt haben sollen, hatte in Wirklichkeit nur ein paar eingeschlagene Fenster im ersten Stock des himmelhohen Gebäudes. Längst ist absehbar, dass im schicken Bangkoker Finanzzentrum, das mehrere Hunderttausend Demonstranten der Rothemden bis zur blutigen Niederschlagung ihrer Proteste über zwei Monate besetzt hielten, bald wieder glitzernde Normalität herrschen wird.               

Schon spricht Premierminister Abhisit Vejjajiva von Versöhnung und Harmonie, pflichtet ihm der deutsche Botschafter in Bangkok bei, dass Armee und Regierung »auf Menschenleben wirklich Rücksicht genommen haben. Tatsächlich gibt es wenig Zweifel, dass die Soldaten mit scharfer Munition auf unbewaffnete Demonstranten schossen. Mehrere westliche Journalisten, die den Militäreinsatz vergangene Woche beobachteten,
waren dafür Augenzeugen, der Tod des italienischen Fotografen Fabio Polenghi ist ein furchtbarer Beleg dafür.
Eine alte Frau aus einer nahen Slumhütte mit vielen Königsbildern, die an den Protesten teilnahm, berichtet detailliert, wie sie Soldaten auf eine S-Bahn-Brücke klettern sah, von der sie in die Mitte der in einem Tempel Schutz suchenden Demonstranten schossen. Vor ihren Augen starben nach ihren Angaben sechs Menschen. Offiziell zählten die Behörden bei den Protesten seit dem 10. März 85 Tote – 74 Demonstranten und elf Sicherheitskräfte. Womöglich ist die Zahl der Opfer bedeutend höher. Man weiß wenig über sie.
In den überwiegend zensierten Medien werden sie nicht erwähnt.                                            Auch Atavit Suwannapakdee, Sprecher der Demokratischen Partei, die Thailand seit 60 Jahren mit nur wenigen Unterbrechungen regiert, will über ihre Identität keine Einzelheiten bekannt machen.

Atavit ist 32 Jahre jung, Absolvent der Boston Law School, jüngstes Parlamentsmitglied der Stadt Bangkok. Auf der Brust trägt er eine Auszeichnung des Königs. Er kommt gerade aus einer Sitzung mit Premierminister Abhisit im Notstandszentrum der Armee. Die Regierung habe entschieden, einen internationalen Haftbefehl gegen Ex-Premier Thaksin einzufordern, berichtet Atavit. Wenig später gibt ein Gericht dem Antrag statt.
Thaksin sei der Drahtzieher der Unruhen. »Ich glaube nicht, dass Soldaten auf unschuldige Leute geschossen haben, sagt Atavit. Für ihn sind die Verantwortlichen von Thaksin bestellte Heckenschützen. Video-Beweise werde die Regierung nachliefern.

Atavit zweifelt nicht an der Rechtmäßigkeit des Militäreinsatzes:
»Wir konnten Bangkok nicht länger dem Chaos überlassen.« Aber er räumt ein, dass ein noch größeres Blutvergießen vergangene Woche durch die Geistesgegenwart einer Rothemden-Führung verhindert wurde, die unter den Schüssen der anrückenden Armee ihre Anhänger aufforderte, den Protest friedlich zu beenden. »Ihnen sei Dank, dass sie sich für die Auflösung entschieden«, sagt Atavit. Trotzdem sollen sie vor Gericht kommen.

Mit den verhafteten Protestführern verlieren die Rothemden auch ihr jüngstes Spitzenpersonal. Schon seit 2006 sind 300 führende Leute der ehemaligen Thaksin-Regierung vom politischen Leben ausgeschlossen. Thaksin selbst lebt im Exil. Die politische Bewegung, die seit 2001 dreimal in Folge demokratische Wahlen im Land gewann,
ist damit völlig kopflos. Was wird aus ihr?

Die öffentliche Ruhe nach dem Sturm täuscht. Die Thailänder sind Buddhisten, ein gewaltempfindliches Volk. Schon 1973 und 1992 wurden Proteste gewaltsam niedergeschlagen und gruben sich tief in das Bewusstsein des Landes ein.
1973 folgte ein jahrelanger, bitterer Guerillakampf. 1992 gaben die Proteste den Anstoß zu Thailands erfolgreicher demokratischer Verfassung von 1997, die erst mit dem Militärputsch gegen Thaksin wieder zunichtegemacht wurde. Nie blieb die Niederschlagung der Proteste ohne langfristige Folgen.

Es lohnt sich, den gewöhnlichen Rothemden im Mister Donut länger zuzuhören. Sie waren vor dem Frühjahr alle nicht politisch aktiv. Sie haben nur dreimal, 2001, 2005 und 2007, die siegreiche Partei von Thaksin gewählt. Sie halten Thaksin für korrupt. Er ist nicht ihr Held. Aber sie halten ihm zugute, dass er der erste thailändische Politiker seit dem Zweiten Weltkrieg gewesen sei, der sich um die normale Bevölkerung gekümmert habe.
Er erhöhte die niedrigen Renten, ließ sie vor statt nach dem Tod auszahlen.
Er führte die allgemeine Krankenversicherung ein. Dann kam 2006 der Militärputsch gegen ihn.

Zwar wurde 2007 noch einmal gewählt und Thaksins siegreiche Partei stellte noch zweimal den Premierminister. Doch mit aus der Sicht der Rothemden fragwürdigen Parteiverboten und unter dem Druck der Straßenproteste stürzte auch die letzte Thaksin-freundliche Regierung. In dieser Zeit bildeten sich die bis heute dominierenden politischen Lager:
die Rothemden und die Thaksin-kritischen Gelbhemden. Die Ministerialbeamtin mit den goldenen Ohrringen schäumt vor Wut, als sie von damals erzählt: »Es war unerträglich«. Fünf Monate hätten die Gelbhemden ungestört die Regierungsgebäude besetzen können,
ungestraft den Flughafen blockiert, obendrein geschützt von der Armee. »Ich war immer ein stilles Mitglied der Gesellschaft, ich war nie an Politik interessiert, Thaksin war mir egal. Aber ich glaube an die Demokratie: ein Mensch, eine Stimme. Das ist vorbei. Wir werden wohl lange keine Demokratie mehr haben, unsere wirklichen Herrscher stellen sich über die Verfassung«, sagt sie.

Atavit Suwannapakdee von der Regierungspartei sieht es ganz anders.
Der Militärputsch von 2006 war auch für ihn illegitim. »Man hätte Thaksin mit den Mitteln der Verfassung entfernen sollen«, sagt er. Doch über die neue, von den Putschisten verfasste Verfassung von 2007 sei demokratisch abgestimmt worden. Das spätere Verbot der Thaksin-Partei und die Entfernung seines ihm treuen Nachfolgers beruhten auf unabhängigen Justizentscheidungen. Und den Protest der Gelbhemden hätte seine Partei offiziell nie unterstützt. Vielmehr sei sie 2008 durch eine neue Koalition mit ehemaligen Thaksin-Anhängern auf legitime Weise ins Amt gekommen. »Seit drei Jahren haben wir in Thailand bereits wieder Demokratie«, sagt Atavit.

Eben das bezweifeln die Rothemden. Für sie endete die Demokratie spätestens mit dem erfolgreichen Protest der Gelbhemden. Bitter klingt ihre Kritik – und macht schließlich auch vor dem von allen verehrten Königshaus nicht halt. Für die junge Frau des Reiseführers waren die vielen Königsplakate, die in Thailand an jeder Straßenecke hängen, bislang immer ein Ausdruck dafür, dass alle den König lieben. Doch heute kommen ihr die Plakate nur noch wie Propaganda vor.
»Die Regierenden benutzen den König als ihren Schutzschild, hinter dem sie alles machen können«,
sagt die junge Frau. Eine alte Lehrerin, die 30 Jahre lang in Bangkok unter dem Bild des Königs behinderte Kinder unterrichtete, pflichtet ihr bei: »Wenn ein Rothemd Kritik am König übt, bekommt er 18 Jahre Haft. Sagt ein Gelbhemd wörtlich das Gleiche, findet nicht einmal ein Prozess statt«, erzählt sie von zwei bekannten Justizfällen. Dann sagt die alte Frau einen Satz, der auch ihr 18 Jahre Gefängnis bringen könnte: »Die Probleme mit der Armee stammen aus dem Königshaus, aber niemand weiß, wer wirklich die Befehle gibt.«

Das ist die vielleicht größte Enttäuschung für die Rothemden:
Sie hatten in den vergangenen Wochen immer auf ein neutrales Eingreifen des 82-jährigen Königs gehofft, der 1992 schon einmal beide Seiten versöhnt hatte. Doch diesmal schwieg der König.                                                                                                                  urw 29.05.2010

Juristische Schritte gegen Rothemden  

Thailands Regierung plant nach den regierungsfeindlichen Demonstrationen in Bangkok,
juristisch gegen die sogenannten Rothemden und ihren Mentor Thaksin Shinawatra vorzugehen.
"Es ist gut, dass die Auseinandersetzungen jetzt juristisch stattfinden und nicht auf der
Straße", sagte Regierungssprecher Panithan Wattanayankorn.
"Ein Zeichen, dass das System wieder funktioniert."
Unter anderem will die Regierung Interpol einschalten,
um den jüngsten Haftbefehl gegen Thaksin wegen Terrorismus zu vollstrecken.
Der im Jahr 2006 gestürzte Regierungschef lebt unter anderem in Dubai. 29.05.2010 urw dpa


Gestern in der Nacht von 20 Uhr Mittwoch 19.05 auf Donnerstag 20.05.2553 Abends/Nachts in Pattaya, alle Bars auch WORKING STREET Geschlossen

Die UDD („Rothemden) hat am 19. Mai die Demonstration für beendet erklärt.In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (20.5.) gilt eine amtliche Ausgangssperre für ganz Bangkok.

Die Deutsche Botschaft hatnoch keine genaue Einschätzung über die Sicherheit in der Stadt. Wir bitten Sie, beim Verlassen Ihrer Wohnung größte Vorsicht walten zu lassen. Am besten bleiben Sie heute noch sicher zu Hause.

Ex-Premier Thaksin: Dirigent des Chaos?

Auch nach Armee-Einsatz tobt Gewalt weiter


Panzer haben das Widerstandsnest der Rothemden in Bangkok zerstört, mehrere Anführer sind in Haft. Trotzdem tobt die Gewalt weiter. Als Strippenzieher gilt der gestürzte Regierungschef Thaksin. Er profitiere vom wachsenden Chaos, sagt ein Experte.

Für die Regierung ist der 60-jährige Milliardär der Inbegriff des Bösen. Thaksin Shinawatra - 2006 gestürzter Regierungschef Thailands - hat die Rothemden über Wochen angestachelt, dirigiert die Proteste aus dem Exil und lästert auf allen Kanälen gegen die aktuelle Führung. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva ist überzeugt, dass Thaksin den friedlichen Kompromiss, der vergangene Woche schon zum Greifen nahe war, höchstpersönlich platzen ließ.

Experte: Thaksin profitiert von Chaos
Die Rothemden verlangten plötzlich, dass Abhisits Vize Suthep Thaugsuban wegen eines blutigen Armee-Einsatzes im April strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird.              "Die Suthep-Bedingung war ein Thaksin-Manöver", glaubt auch der Politologe Thitinan Pongsudhirak. "Der Kompromiss war etwas, das er nicht wollte."
Thaksin profitiere auch vom wachsenden Chaos. Dann könne er entweder selbst mit Rückendeckung seiner Rothemden als Retter einfliegen - oder eine ihm genehme Regierung installieren, die das Urteil wegen Amtsmissbrauchs gegen ihn aufheben und die Konfiszierung von einer Milliarde Euro seines Vermögens rückgängig machen soll.

Geld-Transfers gekappt
Abhisit versucht deshalb, so viele von Thaksins Strippen wie möglich zu kappen. Seit dem Wochenende haben die Behörden Geld- Transaktionen von mehr als 100 Personen und Firmen unterbunden - etliche darunter sind mit Thaksin oder den Unternehmen seiner Familie verbandelt. Damit sollte sichergestellt werden, dass keine Gelder aus dem Thaksin-Lager mehr in den Rothemden-Widerstand fließen.
Mit weniger erkennbarem Einsatz widmet sich die Politik dagegen dem Ziel, die Gräben, die sich in der Gesellschaft aufgetan haben, zu überwinden oder die Missstände zu untersuchen, die die Rothemden anprangern: Machtfülle in den Händen weniger einflussreicher Familien, Benachteiligung der armen Massen. "Die Rothemden akzeptieren das alte System nicht mehr", sagt Forscher Thitinan. "Wir könnten eine Widerstandsbewegung bekommen, die im Untergrund agiert."

Die Opfer der Krise

Die Rothemden kämpfen nach eigenen Angaben für mehr Gerechtigkeit für die Armen. Doch gerade die sind Opfer der Krise. Dtoo Wongduang verkauft in ihrer Garküche im Khlong-Teuy-Bezirk Nudelsuppe. So ernährt die 45-Jährige ihre zehnköpfige Familie. Heute stapelt sich Abfall in dem Viertel; es stinkt, weil die Müllabfuhr nicht mehr kommt. "Wie soll man hier irgendetwas verkaufen?" seufzt sie. Dtoo hatte Todesangst vor Querschlägern. Und dazu weitere Sorgen: Das Viertel steht hinter den Rothemden, sie aber nicht.
Dao Wenimijai verdient in Bangkok mit Fußreflexzonen-Massage ihr Geld. Sie arbeitet in einem Salon, der besonders ausländische Besucher bedient. Sie lebt billig in einer fensterlosen Baracke, um alles Geld nach Hause schicken zu können - zu ihren Eltern, bei denen ihre beiden kleinen Kinder leben. 800 Baht schaffte die 34-Jährige an einem guten Tag, rund 20 Euro. Seit die Touristen ausbleiben, bekommt sie an guten Tagen weniger als die Hälfte. "Mir sind die Regierungen egal", sagt sie. "Wir wollen arbeiten, um zu überleben. Wie sollen wir leben, wenn wir nicht arbeiten können?" 20.5 urw

Bangkok brennt
Chaos und Kämpfe auf den Straßen 

Bangkok versinkt im Chaos: Die Rothemden-Anführer haben sich zwar ergeben. Doch es gibt einen harten Kern der Demonstranten, der "den Bürgerkrieg weiterführen will", Gebäude brannten, in den Straßen toben weiter Kämpfe. Der thailändische Premier Abhisit Vejjajiva verhängte bis Donnerstag eine Ausgangssperre, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bekommen. 
"UnkontrollierteSituation"  Denn es gebe Splittergruppen der Protestbewegung, "die durch die Straßen laufen und Chaos schaffen". Ganze Stadtviertel seien ohne Strom, herbeigeführt durch gezielte Sabotage-Akte. "Es gibt richtiggehende Terrornester, von Rothemden, die nicht aufgeben wollen". Man wisse momentan schon in Bangkok nicht, wie die Situation einige Straßen weiter sei. Insofern werde es für die Regierung schwierig, die Lage im ganzen Land unter Kontrolle zu bekommen: "Mit dem Sturm auf das Widerstands-Camp und der Kapitulation der Führer der Rothemden hat sich eine unkontrollierte Situation ergeben, die zum Flächenbrand über ganz Thailand werden könnte." Nach der Aufgabe und Verhaftung der politischen Führung der thailändischen Protestbewegung hatten im Bangkoker Geschäftsviertel schwere Kämpfe zwischen Regierungstruppen und militanten Rothemd-Mitgliedern getobt. Die Börse, mehrere Banken, der Hauptsitz der Städtischen Stromversorgung und eine Luxus-Einkaufsmeile wurden in Brand gesteckt. Dicke Rauchwolken standen über der Zehn-Millionen-Einwohnerstadt. Mindestens sechs Menschen wurden getötet, darunter ein italienischer Fotojournalist, 60 weitere verletzt. Operation eingestellt Nach der Aufgabe der Führung der Rothemden durchbrachen Panzerfahrzeuge Barrikaden in dem Geschäftsviertel Rajprasong. Auch in anderen, bislang nicht betroffenen Teilen Bangkoks und im Nordosten des Landes gab es Zusammenstöße. Nach neun Stunden schwerer Kämpfe teilten die Streitkräfte mit, sie hätten die Lage in dem belagerten Geschäftsviertel unter Kontrolle. "Polizisten und Soldaten haben ihre Operation jetzt eingestellt", sagte Armee-Sprecher Sansern Kawekamnerd. Seit Beginn der Unruhen vor einer Woche sind in Bangkok mindestens 44 Menschen getötet worden. Seit sechs Wochen hatten mehrere tausend Demonstranten das Rajprasong-Viertel besetzt und zunächst friedlich den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen gefordert. Sieben Führer der Protestbewegung erklärten den Widerstand für beendet. "Wir wollen weitere Verluste unserer Brüder und Schwestern unter den Rothemden verhindern", sagte Weng Tojirakarn. Natawut Saikua sagte: "Wir haben unser Bestes getan." Im Geschäftsviertel der Hauptstadt hatten sich zuletzt noch rund 3.000 Regierungsgegner verbarrikadiert. Granaten explodiert Die Erklärung rief Unmutsäußerungen bei den Regierungsgegnern hervor. Schon kurz danach explodierten mehrere Granaten im Stadtzentrum von Bangkok. Auch die Zentrale des örtlichen Fernsehsenders Channel 3 wurde von Rothemden angegriffen, wie Mitarbeiter des Senders mitteilten. Die Regierungsgegner setzten Autos auf dem Parkplatz in Brand und drangen in das Gebäude ein. Eine Stunde später schlugen Flammen aus dem Gebäude und die Übertragung des Senders brach ab. Mitarbeiter wurden mit Hubschraubern evakuiert oder flüchteten zu Fuß. Auch die in der Nähe angesiedelte englischsprachige Zeitung "Bangkok Post" brachte ihre Belegschaft in Sicherheit. Unruhen auch im Norden Auch im Norden Thailands, einer Hochburg der Rothemden, kam es zu Unruhen. In Udon Thani und Khon Kaen stürmten Demonstranten die Rathäuser und setzten Gebäude in Brand. Ex-Ministerpräsident Thaksin hatte in einem Reuters-Gespräch erklärt, es gebe die Theorie, die Militäraktionen könnten dazu führen, dass die Menschen zu Guerilla-Kämpfern würden. Die Regierung hatte am Dienstag eine Vermittlungsinitiative des Parlaments zur Überwindung des Machtkampfs mit der Protestbewegung abgelehnt. Vor der Aufnahme von Gesprächen müsse erst deren Widerstandscamp aufgelöst werden, erklärte Kabinettsminister Satit Wonghnongtaey. Die "Rothemden" hatten zuvor bedingungslosen Verhandlungen unter Vermittlung des Senats, der zweiten Parlamentskammer, zugestimmt. Hintergrund des weiter schwelenden Konflikts sind die Gegensätze zwischen der verarmten Landbevölkerung und den städtischen Eliten, die auch die Regierung stellen. Vertrauen der Investoren verloren Die Börse schloss am Mittwoch vorzeitig, auch für Donnerstag und Freitag wurde der Handel ausgesetzt. "Die Situation ist jetzt schlimmer als erwartet und die Entwicklung noch schwerer stoppen", sagte Kavee Chukitsakem, Research-Chef von Kasikor Securities. Nach der Aufgabe der Anführer der Rothemden, "sind die Dinge außer Kontrolle geraten". Nach Ansicht seines Kollegen Kongkiat Opaswongkarn von Asia Plus Securities wird es Jahre dauern, bis das Land das Vertrauen bei Investoren wiedererlangt. Material von dpa, reuters und APN ,urw 20.05.10

Bangkok: Rothemden wollen aufgeben
Schwere Gefechte in Bangkok 

Bangkok: "Unüberschaubare Lage" Panzer durchbrechen Barrikaden Nach der Ablehnung einer letzten Verhandlungsinitiative hatte die Regierung in Thailand den Sturm auf das Widerstandscamp der Protestbewegung angeordnet. Tausende Soldaten rückten mit Panzern und Wasserwerfern auf das seit Ostern besetzte Geschäftsviertel vor. Die Panzer rissen zunächst am Lumphini-Park Barrikaden aus Autoreifen und Zäunen mit spitzen Bambusstöcken ein. Mindestens zwei Demonstranten und ein Pressefotograf aus Italien wurden erschossen, zwei weitere Journalisten wurden verletzt. Rund hundert weitere Rothemden flohen in die Mitte des besetzten Viertels. Dort beschwor ein Anführer, Ruhe zu bewahren. "Bitte bleibt ruhig. Egal, was passiert, wir bleiben zusammen", sagte Nattawut Saikuar. Die, die um ihr Leben fürchteten, sollten in einen Tempel in der Nähe gehen, der als sichere Zone gelte. Er forderte, dass das Militär seine Offensive sofort beenden solle. Botschaft: In den Häusern bleiben An mehreren Stellen stiegen dicke Rauchsäulen auf. Die Demonstranten setzten Barrikaden in Brand, um die vorrückenden Truppen aufzuhalten, berichteten Augenzeugen. Auch ein Büro der Drogenfahndung ging in Flammen auf. Sympathisanten der Rothemden zogen am Morgen 19.05.2553 zu der Satellitenstation nördlich von Bangkok, die von den heimischen Fernsehsendern genutzt wird. Die deutsche Botschaft rief die rund 1.000 Deutschen in Bangkok auf, in ihren Häusern zu bleiben. "Es ist damit zu rechnen, dass diese Operation den ganzen Tag andauert", sagte Botschafter Hanns Schumacher der Nachrichtenagentur dpa. Auch der Botschafter saß in seiner Residenz fest. Sie liegt in der Nähe der zentralen Kampfzone. Darüber zog der Qualm der brennenden Autoreifen. Am Morgen waren Schusswechsel zu hören. Die Armee rief die Demonstranten über Lautsprecher zur Aufgabe auf.
Mit Material von dpa, reuters und APN urw 19.05.10 / 14Uhr

Mit Panzern gegen Rothemden

Der Kampf um die thailändische Hauptstadt geht in die kritische Phase: Das Militär stürmt mit Panzern die zentralen Stellungen der Opposition in Bangkoks Zentrum, beide Seiten liefern sich Schusswechsel. Medienberichten zufolge kamen mehrere Menschen ums Leben, mehr als 50 wurden verletzt. Nach dem Ablauf mehrerer Ultimaten macht die Regierung in Thailand nun ernst: Das Militär hat mit der Erstürmung der von den oppositionellen Rothemden besetzten Gebiete der thailändischen Hauptststadt begonnen. Starke Verbände des Militärs sind in den seit Wochen von den Regierungsgegnern besetzten Teil der Bangkoker Innenstadt vorgedrungen.

Die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass bei heftigen Schusswechseln zwischen thailändischen Soldaten und Oppositionellen bislang mindestens fünf Menschen getötet wurden, darunter ein italienischer Journalist. Auch zwei Rothemden sollen ums Leben gekommen sein. Die Sicherheitskräfte hatten zuvor die von den Demonstranten errichteten Barrikaden durchbrochen. Dabei wurden mehrere Oppositionelle verletzt. Rund hundert weitere Rothemden flohen in die Mitte des besetzten Viertels. Dort beschwor ein Anführer, Ruhe zu bewahren. "Bitte bleibt ruhig. Egal, was passiert, wir bleiben zusammen", sagte Nattawut Saikuar. Wer um sein Leben fürchte, solle in einen Tempel in der Nähe gehen, der als sichere Zone gelte.
Um das weitere Vorrücken der Sicherheitskräfte zu verhindern, entzündeten die Rothemden Barrikaden aus Autoreifen. Die Sicherheitsbehörden stellen sich darauf ein, dass der Einsatz den gesamten Tag dauern werde.
Mit schwerem Gerät
Ein Sprecher von Regierungschef Abhisit Vejjajiva forderte die Demonstranten indes zur sofortigen Einstellung der Proteste auf, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden. "Die Rothemden müssen sofort damit aufhören, Feuer in der Hauptstadt zu legen", sagte er im Fernsehen. Seit dem Morgengrauen hatte die Armee Hunderte zusätzliche Truppen im Zentrum der Hauptstadt zusammengezogen. Binnen weniger Stunden brachten Soldaten ein Parkgelände unter ihre Kontrolle, das von den Rothemden in den vergangenen Tagen aber bereits weitgehend verlassen worden war.

Mit gepanzerten Truppentransporten durchbrachen die Sicherheitskräfte die Sperren aus Autoreifen und Zäunen aus spitzen Bambusstäben, die dort schon vor Wochen errichtet worden waren.

Tränengas und Schüsse
In dem Hotel- und Geschäftsviertel Ratchaprasong bereiteten sich die Regierungsgegner unterdessen auf den erwarteten Einsatz der Soldaten vor. Von ihren Führern wurden die Demonstranten aufgerufen, sich den Sicherheitskräften entgegenzustellen.

Mit Wasserwerfern versuchte das Militär, brennende Barrikaden zu löschen. Auch Tränengas wurde eingesetzt. Über der Innenstadt Bangkoks stiegen dichte Rauchwolken in den Himmel. Immer wieder waren Schüsse zu hören. Medienberichten zufolge setzten die Demonstranten auch ein Büro der Drogenfahndung in dem besetzten Stadtteil in Brand.

Sicherheitskräfte schießen - mehrere Tote Indes warnt der im Exil lebende frühere Regierungschef Thaksin Shinawatra nach dem gewaltsamen Vorgehen der Armee gegen die Blockaden der Opposition vor einem landesweiten Guerilla-Krieg: Die Niederschlagung der Proteste könne zu einem tiefsitzenden Hass gegen die Regierung führen. Dieser wiederum könnte Auslöser für einen Untergrundkampf sein, sagte Thaksin. Er bestritt, die Verhandlungen zwischen Opposition und Regierung in den vergangenen Tagen hintertrieben zu haben.

Die Rothemden, von denen viele Anhänger Thaksins sind, halten Teile der Bangkoker Innenstadt seit Ostern besetzt. Sie fordern den Rücktritt der Regierung. Ein Angebot vorgezogener Wahlen im November nahmen sie in der vergangenen Woche zwar im Prinzip an, stellten aber zusätzliche Forderungen für einen Abzug. Die Regierung zog ihr Angebot daraufhin zurück und begann, das Gelände zu umstellen.

Bei den Kämpfen sind in jüngsten Tagen mehr als 37 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt gab es seit der Beginn der Proteste Mitte März 66 Tote.
(dpa/Reuters/AFP/urw) 19.05.2010               

http://www.bangkok.diplo.de/Vertretung/bangko/de/Startseite.html                                                                                                  

www.auswandern-thailand.thailand-newsblog.de

Einwohnerzahlen in THAILAND über 63.185.502  

http://de.wikipedia.org/wiki/Thailand

14.07.2009 (urw)

Aussichten für den Tourismus 2010

Das thailändische Fremdenverkehrsamt TAT ist nach wie vor optimistisch. 2010 werden mehr Besucher nach Thailand kommen als je zuvor und mehr Geld als bisher ausgeben. 08.07.2009 (urw)

Weitere Ausgabe ab 16 Juni 2009 von 2000-Baht-Schecks

Berechtigt sind Angestellte des öffentlichen Dienstes, Angestellte in Staatsunternehmen, Lehrer in Privatschulen und ihren Wehrdienst absolvierende Soldaten. Voraussetzung ist, daß die Empfänger nicht mehr als 15.000 Baht pro Monat verdienen.

Erstmals in Europa zugelassener Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis in Deutschland erhältlich                                                                                                                                                               

Fernreisende mit dem Ziel Asien haben ab sofort die Möglichkeit, sich mit einem in Deutschland erhältlichen Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis impfen zu lassen.

Anders als der Name vermuten lässt, beschränkt sich die Japanische Enzephalitis nicht auf Japan. Sie kommt in vielen Ländern Südostasiens von Indien über Thailand, Indonesien, den Philippinen bis China und Korea vor. Jedes Jahr werden dort zwischen 30.000 und 50.000 Erkrankungen gemeldet. Das JE-Virus wird durch Stechmücken übertragen. Die Erkrankung nimmt meistens einen leichten Verlauf, sie kann aber auch eine Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks zur Folge haben und lebensbedrohlich werden. 30 Prozent der schwer Erkrankten sterben und etwa die Hälfte der Überlebenden leidet an bleibenden Folgeschäden wie Bewegungsstörungen oder neurologischen Beschwerden. Die Japanische Enzephalitis ist die führende Ursache virusbedingter neurologischer Erkrankungen und Behinderungen in Asien.

Auch für Touristen und Geschäftsreisende kann die Japanische Enzephalitis zur Gefahr werden: "Das Risiko, sich mit der Japanischen Enzephalitis zu infizieren, ist in ländlichen Regionen der Risikogebiete am höchsten", erklärt PD Dr. Tomas Jelinek vom Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin. Hier kommt die Stechmückenart, die den Erreger überträgt, besonders häufig vor. "Es sind aber auch schon Pauschaltouristen erkrankt, die ihren Urlaub vorwiegend in Strandhotels auf Bali, in Thailand oder in China verbracht haben", so der Experte. 05.06.2009 (urw)

ASIEN-GIPFEL DRUCK AUF NORKOREA SOLL VERSTÄRKT WERDEN

Thailand und Südkorea wollen den diplomatischen Druck auf Nordkorea verstärken, sagten die Staatschefs beider Länder vor dem Asean-Gipfel in Südkorea. Die Diskussion um den Atomwaffentest Nordkoreas dürfte das zweitägige Treffen dominieren, in dessen Mittelpunkt Wirtschaftsfragen hätten stehen sollen. Der Asean-Gipfel findet in Seowipo unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen statt. 01.06.2009 (urw)   

TOURISTEN IN THAILAND

Touristen  In Thailand starb eine deutsche Touristin, die nach ersten Laborergebnissen mit der Schweinegrippe infiziert war. Der Virus breitet sich vor allem in Asien rasant aus.
In Thailand ist vermutlich eine deutsche Touristin am H1N1-Virus gestorben.
Endgültige Bestätigung steht noch aus 19.05.2009 (urw)

UNRUHEN WEN UNS DREI MILLONEN KOSTEN

Die Unruhen in Thailand werden das Land nach Einschätzung seines Finanzministers Korn Chatikavanij einen Touristenrückgang von fast 25 Prozent kosten. 2009 würden wegen angesichts der Auseinandersetzungen wohl nur noch elf Millionen Touristen nach Thailand kommen, drei Millionen weniger als vor Jahresfrist, sagte Korn der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag in Washington. Zudem werde das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr durch die Folgen der Unruhen um ein bis zwei Prozent gedrückt werden. Dies komme zu dem Konjunktureinbruch durch die weltweite Wirtschaftskrise noch hinzu, so das es in diesem Jahr einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes zwischen vier und 4,5 Prozent geben werde.

Thailand hatte am Freitag die Aufhebung des vor knapp zwei Wochen verhängten Notstands in Bangkok angekündigt. Der Notstand war knapp zwei Wochen zuvor über die Hauptstadt und angrenzende Gebiete verhängt worden, um die in Gewalt umgeschlagenen Proteste in den Griff zu bekommen. Zwei Menschen waren getötet und mehr als 100 verletzt worden. Zehntausende Demonstranten hatten über Tage hinweg den Rücktritt der Regierung gefordert.
Quelle:Reuters   29.04.09 (urw)

AUFSTAND IN THAILAND

Straßenkämpfe in Bangkok, Pattaya Touristen reisen ab. Die Lage in Thailand wird immer bedrohlicher. In der Nähe des Regierungssitzes von Bangkok marschieren Truppen auf bewaffnete Demonstranten zu. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Hauptstadt ab, viele Touristen planen den Abflug. 13.04.09 (urw)

09.04.09 (urw)

Songkran in Pattaya   19.04.2552

In unserem Lotterstädtchen hingegen ist alles anders – wie so oft. Dieses Familienfest ist hier im Laufe der Jahre zu einer Wasserschlacht ausgeartet. Diese beschränkt sich nicht etwa auf die drei Tage, sondern beginnt bereits am 11. oder 12. April neben der Polizeistation Soi 9 in den dortigen Bier-Bars. Keiner der Ordnungshüter hat je eingegriffen, wenn Passanten, Motorradfahrer oder Baht-Bus-Fahrgäste mit Wasser aus Eimern und Schläuchen durchweicht wurden. Von diesen Bars breitet sich das Treiben dann aus über das ganze Stadtgebiet, hauptsächlich aber dort, wo der unbedarfte Urlauber entlang geht. Ungefährlich ist das nicht, denn der Druck aus den Schläuchen ist stark. Ebenso der Druck aus den Wassergewehren, reinste Pumpen, die Jahr für Jahr verboten wurden und doch immer wieder auftauchten. Auch wurden oft Eiswürfel beigemengt und diese an den Kopf geworfen. Sie können böse Verletzungen nach sich ziehen. Die schlimmsten Wasserwerfer sind aber nicht die Thais, sondern Ausländer, die extra zu diesem „Fest“ anreisten und sich hier austoben wollten. Dieser Wasserkrieg steigerte sich von Tag zu Tag, und der Höhepunkt war der 19. April. Da ging verkehrsmässig gar nichts mehr. Alle Strassen verstopft mit Pick-ups, voll beladen mit Leuten und Wassertonnen, die nichts und niemanden trocken liessen. Bereits am 18. April begann dieses Treiben im Ortsteil Naklua. Ein Grund für viele, die Stadt in jenen Tagen zu verlassen. Dieses Jahr aber soll alles anders werden. Aus dem Rathaus war zu hören, dass sich das Fest auf drei Tage beschränken soll, nämlich vom 15. bis 17. April. Hört, hört! Ist das wirklich möglich? Sollten die Jungs in Braun einmal das tun, wofür sie da sind: nämlich Ordnung schaffen?! Schön wäre es ja. Nicht nur die Urlauber, sondern auch die Geschäftsleute würde das freuen. Denn diese verlieren in der Zeit der Wasserschlacht viel Geld, da keiner ausgeht, er könnte ja durchnässt werden. Wer läuft so schon gerne durch ein tief gekühltes Kaufhaus oder setzt sich in ein klimatisiertes Restaurant? Auch könnte sich jeder darauf einstellen, dass es in den drei Tagen nass wird, aber nicht davor und auch nicht danach. Lung Sen aber meint, dass das wieder einmal lediglich, wie so Vieles andere, geplant ist, aber nicht durchgesetzt wird. Die eigens für die Wasserschlacht angereisten Hooligans werden sich ihren „Spass“ nicht nehmen lassen, und der Fussgänger muss darunter leiden. 25.03.09 (urw)

Hardter schuf in Thailand ein Urlaubsparadies für Touristen                                                  


In seinem selbst geschaffenen Paradies in Thailand thai-bamboo hat Rüdiger Scholten regelmäßig Gäste. Die kommen aus aller Welt. Der ehemalige Hardter heißt in seinem "Thai Bamboo Guesthouse" Touristen herzlich willkommen. In diesen hübschen Babushäuschen werden die Touristen einquartiert. Foto privat Bei ihm scheint jeden Tag zwölf Stunden lang die Sonne. Er blickt auf seine 49 Mango-Bäume im Garten, ab und zu klopfen Vögel mit grünen Schnäbeln an sein Fenster. „Mein Paradies“, nennt der aus Dorsten stammende Rüdiger Scholten das, was er in Thailand, 180 Kilometer südlich von Bangkok, erschaffen hat. „Thai Bamboo Guesthouse“ heißen die vier Bungalows, die auf einem riesigen Garten-Grundstück stehen und in denen der 39-jährige Hardter Junge seit acht Jahren Gäste aus aller Welt beherbergt. Und die sind begeistert, wie man den gängigen Hotelbewertungs-Foren im Internet entnehmen kann, wo Rüdiger Scholten für sein Konzept immer wieder Bestnoten erhält. „Die Anlage ist eine Insel inmitten thailändischer Kultur, sieben Kilometer vom Strand entfernt und ganz nahe bei den Thais“, beschreibt es der 39-Jährige selbst. Der gelernte Koch, der seine Ausbildung im damaligen Cafe Maus in Dorsten, im Landhaus Spickermann in Schermbeck und im Restaurant „Zur Mühle“ in Gahlen absolvierte, hat das Gastro- und Tourismusgewerbe von der Pike auf gelernt. Nach einer Tätigkeit im Movie Park heuerte er als Steward auf einem Kreuzfahrtschiff an, war um die Jahrtausendwende Reiseleiter für LTU auf den Malediven. 25.03.09 (urw)

E-Mails werden in Thailand grundsätzlich mit gelesen

Wie der Thailandtip meldet, werden in Thailand routinemäßig die E-Mails aller Internetnutzer gespeichert und ausgewertet. Dabei scheint es sich im Moment um einen Vorgang zu handeln, der insbesondere die Nutzer von Outlook Express betrifft. Wir sehen aber keinen Grund, warum nicht auch Nutzer von Outlook oder einem anderen Mailprogramm von dem systematischen Mitlesen von Mails betroffen sein sollten. Ein ähnliches Gesetz gibt es auch in Deutschland. Nur mit dem Unterschied, dass wir in Deutschland einen (noch) funktionierenden Rechtstaat haben, und, trotz aller Bedenken, die wir gegen das Gesetz haben, derzeit kein Missbrauch zu erwarten ist. In Entwicklungs- und Schwellenländern wie Thailand, sieht die Situation dagegen anders aus. Unter dem Banner der "Nationalen Sicherheit" ist alles, von Folter bis Abhören und Mitlesen ohne Gerichtsentscheid erlaubt, obwohl man damit gegen eigene Gesetze verstößt. Daher an dieser Stelle unsere dringende Bitte an alle Leser, sich mindestens an folgende Sicherheitsmaßnahmen zu halten, wenn sie e-Mails versenden.25.03.09 (urw)

Thailand hat ein Stimulationspaket aufgelegt

Thailand dementiert 400 Mio. USD Kreditanfrage in China Bangkok 25.03.2009 (www.emfis.com) Die thailändische Regierung hat Presseberichte dementiert, in welchen Thailand einen Kredit von 400 US Dollar in China anfragt haben soll. Thailands Premier Abhisit erklärte, dass man bei der Weltbank eine Milliarde US Dollar und jeweils 500 Millionen US Dollar von der Asian Development Bank und Japan International Cooperation Agency angefragt habe.Thailand hat ein Stimulationspaket aufgelegt und will dies unter anderem mit Krediten finanzieren. 25.03.09 (urw)

Die thailändische Presse ist brav und artig

Gesprochen wurde im Beisein der thailändischen Journalisten vor allem über die Boatpeople.

Ein weiblicher Offizier des ISOC sagte: „Wir müssen zuerst davon ausgehen, daß es sich um Terroristen handelt. Wenn nicht, dann werden [die Leute] Thailand ausnutzen. Wir waren höflich und haben ihnen Lebensmittel und Wasser gegeben und sie höchstwahrscheinlich nicht umgebracht.“

Dann fügte sie hinzu: „Wir haben die reichsten natürlichen Ressourcen in der Welt, und ausländische Staaten stehen einer Entwicklung Thailands im Wege.“

Ein hochrangiger ISOC-General wandte sich an die anwesenden Journalisten und fragte: „Wie können wir sicher stellen, daß Nachrichten verbreitet werden, die Thailand in einem anderen Licht darstellen, sagen wir einmal, daß Thais sich gegenseitig lieben?“

Bei einer sich anschließenden Diskussion gaben sich die Journalisten gegenseitig Tips, wie man den Anschuldigungen von CNN entgegnen könne. Der Nachrichtensender hatte unverschämterweise behauptet, die thailändische Marine habe die Flüchtlinge auf das offene Meer geschleppt. tn, Bangkok Pundit  13.02.2009 urw

Pattaya / Australier verliert nach Einbruch alles

Der Australier wohnte im „Planet Seafood and Gueshouse” an der Second Road. Sein Zimmer war durchsucht worden, ein Safe fehlte. In diesem Safe befanden sich Bargeld in verschiedenen Währungen und eine Kamera, insgesamt ein Schaden von rund 50.000 Baht.

Das Fenster war eingeschlagen, die Polizei vermutete anfänglich, daß der oder die Einbrecher von außen in das Zimmer eingedrungen sind. Da sie den Safe nicht knacken konnten, nahmen sie ihn kurzerhand mit.

Der Australier, der anläßlich der Neujahrsfeiern nach Pattaya gekommen war, zeigte sich enttäuscht, weil ihm sein ganzes Geld abgenommen worden war.

Die Polizei verhörte das Hotelpersonal, ihr wurde mitgeteilt, man wisse nichts, vermutlich habe ein Zimmernachbar des Australiers den Diebstahl begangen. Auch die Polizei geht von einem sogenannten „Indide-Job” aus, hat aber nicht die Hotelgäste, sondern das Zimmermädchen in Verdacht, das nochmals verhört werden soll. 11.02.2009 urw

Zwischen Deutschland und Thailand besteht ein Zeitunterschied von 6 Stunden.

http://www.weltzeituhr.com

http://www.zeitzonen.de/thailand.htm

http://www.worldtimeserver.com/current_time_in_TH.aspx

Wer also am Morgen um 7 Uhr in Thailand aufsteht um seine Lieben daheim anzurufen wird nicht nur Begeisterung erfahren, denn dort ist es nachts um 1 Uhr. Im Sommer sind es nur 5 Stunden, denn in Deutschland ist dann Sommerzeit. Pressesprecher urw

01. www.sanook.com

02 http://www.kapook.com

03. www.manager.co.th

04. www.mthai.com

05. http://www.dek-d.com

06. www.teenee.com

07. www.exteen.com

08. www.thairath.co.th

        09. www.thaithinkpad.com/forum                         

10. www.bloggang.com

MEINE AUSWANDERUNG

http://de.statista.com

http://www.presseportal.de

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 Es gibt im Ort Pattaya alle moeglichen Fachgeschaefte und Supermaerkte . Ausserdem haben wir und einen Nachtmarkt Einkaufspalaeste / Department Stores BIGC, wo Sie fast alles bekommen koennen . Zirka Preise

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Filet - Steak im Steakhaus 3.50 Euro
Mc Donalds Hamburger / Cheeseburger 1 Euro bis 3,50 Euro
Wasserkosten im Haus 1 Person ca. 4 Euro pro Monat
Busfahrt von Pakchong nach Bangkok im Bus mit Klimaanlage 2.60 Euro
Busfahrt von Pakchong nach Korat / dritt-gerosste Stadt in Thailand 90 Cent
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Frischen Fisch für 2 Personen Euro 4,-
Großen Frischen Fisch auf dem Markt : Euro 2,50- selbst braten
1 gebratenes Hühnchen vom Grill Euro 1,-
20 Literflasche Trinkwasser ins Haus geliefert ca. 70 Cent
Monatliche Gebühren für ein Telefonanschluss 2 Euro
Taxifahrt per Motorrad oder Tuk Tuk innerhalb Pakchongs 30 Cent - 40 Cent
Gebrauchtes Motorrad Honda Click 110 cc = ca. 500-800 Euro
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Hühnerfleisch auf dem Markt: 80-90 Cent pro Kilo
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08.03.2012        

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Samstag, 08 März 1958 um 01:40 Uhr
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Ihr Geburtsort ist: Düsseldorf (51° 13' 32" N, 6° 46' 58" O).
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                                                                 update  เดือนมิถุนายน .2055